Presseberichte

Appenzeller Zeitung, 17. April 2012

Vorarlberg-Online, 17. Januar 2012

Musikachse Appenzell – Sevilla…

Ein ungewöhnlicher Mix aus Flamenco und Appenzeller Volksmusik begeisterte das Publikum im TAK.

Schaan. Kernige Rhythmen der Appenzeller Volksmusik verbanden sich im TAK in unerwarteter Weise mit dem feurigen Atem des andalusischen Flamencos. Die vier Appenzeller „Alder Buebe“ und die in Sevilla lebende Flamenco -Tänzerin Bettina Castano machten diese vor rassiger Melodik, kunstvoller Rhythmik und körperlicher Ästhetik überquellende Symbiose möglich. Die weltbekannten „Alder Buebe“ sind in vierter Generation (seit 1884) Mitglieder einer großen Musikerfamilie samt Freunden: Walter (Hackbrett), Michael (Geige), Willi (Akkordeon) und Köbi (Bass). Und zu den reifen „Buebe“ gesellte sich die aparte, gertenschlanke Bettina, ein Star des neuen Flamencos von Weltruf.
Sie hat manch Traditionelles dieses spanischen Tanzes für moderne Anklänge an die internationale Weltmusik von afghanischer Perkussion bis zum Csárdás, Tango neu, Ländler etc. eingetauscht, ist aber immer im prickelnden Spannungsfeld zum urigen Hackbrett, zu Handorgel, Geige und Bass (alle Vier in rot-brauner Appenzeller Tracht sind absolute Meister) geblieben. Die Anregung zum Konzert ging von Bettina aus – die Appenzeller aus Urnäsch waren sogleich begeistert davon und schufen zum Tanz Klänge, die eben so spontan wie absolut synchron zum optischen Ausdruck passten.

Nürtinger Zeitung, Deutschland, 16. Januar 2012

Paella und Appenzeller Käse: ein Hochgenuss

„Geht nicht gibt’s nicht“: Dass das (zumindest musikalisch) keine hohle Phrase ist, zeigte sich am Samstagabend bei der furiosen Schluss-Gala unserer Aktion „Licht der Hoffnung“. Nach der ersten Verunsicherung gab es wahre Ovationen für Bettina Castano und die Alder Buebe.

VON JÜRGEN GERRMANN

FRICKENHAUSEN. „Flamenco und Appenzell“: Das scheint nur auf den ersten Blick unvereinbar. Auf den zweiten ist es ein Vergnügen, auf den dritten ein Hochgenuss. Wenn die Zigeunerin und die Burschen aus den Schweizer Bergen miteinander musizieren und tanzen, dann durchdringen sich die verschiedenen Musikstile, die Grenzen verschwimmen und man nimmt all dies als etwas Neues, Eigenes wahr.
Die fünf auf der Bühne bewiesen, dass die Kulturen durchaus miteinander können, wenn sie nur wollen. Was natürlich daran liegt, dass sie allesamt absolute Könner der Spitzenklasse sind.
Da ist Walter Alder, der mit dem Hackbrett ganz Erstaunliches anzustellen vermag, der bei den eher gemütlichen Volksweisen aus dem Appenzell die kleinsten Nuancen beherrscht, der den Csardas wie ein Ungar im Blut zu haben scheint und der den „Circus Renz“ mit einem Tempo zu spielen vermag, dass einem der Atem stockt. Da ist sein Neffe Michi Bösch, ein Virtuose an der Violine, und zwar ganz egal, ob er beim Solo brilliert oder sich dezent im Hintergrund hält. Da ist Willi Valotti, eine Legende der Schweizer Handorgel und ein absoluter Meister gerade der leisen Töne. Und nicht zu unterschätzen ist auch Köbi Schieß, der ruhende Pol am Kontrabass.
Die Seele von „Flamenco und Appenzell“ ist indes Bettina Castano, die Frau, „die mit den Kulturen tanzt“. Und wie!
Bei den Choreografien dieses Abends bleibt es nicht beim Flamenco, der in Reinkultur fast nur bei der Zugabe zelebriert wurde. Ansonsten mischt sie Elemente der großen Tanz-Kulturen dieser Erde munter durcheinander, kombiniert den Csardas mit Figuren aus der indischen Tradition, den Tango mit dem Ländler, sorgt mit ihren Kostümen immer wieder für „Ooohs“ und „Aaahs“, lässt bei jedem Schritt spüren, wie sehr ihr selbst das Tanzen Spaß macht. Und in jedem Augenblick war sie nicht nur mit allen Fasern ihres Körpers bei der Sache, sondern auch mit dem Innersten ihrer Seele. Und so ist ihre Kunst auch für das Publikum nicht nur was fürs Auge, sondern erreicht weit tiefere Dimensionen, kann das Herz berühren. Bettina Castanos Gestik, ihre Mimik sind einzigartig, Augenzwinkern gehört ebenso zu ihren Tänzen wie stets die richtige Prise Erotik. Das gegenseitige Werben von Mann und Frau verkörpert sie so, dass es eine wahre Augenweide ist. Und nie kommt einem in den Sinn, das Paella und Appenzeller Käse nicht zusammen passen könnten. Im Gegenteil: Zusammen sind sie eine wahre Delikatesse.

March Anzeiger, 21. November 2011

Die Sterne der Volksmusik leuchteten

Die Volksmusikfreunde füllten das wiederum wunderschön dekorierte Zelt bis zum letzten Platz und genossen volkstümliche Musik und Vorfreude auf den fünften Lachner Wiehnachtszauber. Und Valotti hatte eine glückliche Hand. Er selbst mit seiner Wyberkapelle, die Alderbuebe und der Jodlerklub Männertreu aus Nesslau, den er dirigiert, boten feinste Volksmusikkost.

Die Gäste brachten zu Beginn Willi Valotti mit seinen „Wybern“ gleich selbst in Stimmung. Andrea Ulrich am Akkordeon, Gabi Näf am Klavier, Martina Rohrer am Bass und Willi Valotti am Akkordeon spielten „Blond Kätchen“ und „Chrüz und Quer“ des Lachner Musikers Hugo Bigi. Damit war das Eis gebrochen. Der erste Teil war bekannten Märchler Musikanten gewidmet. (…) Der Jodlerklub Männertreu Nesslau wechselte geografisch-musikalisch von der March ins Toggenburg. Ein bunter Melodienstrauss brachte die kräftigen Jodlerstimmen voll zur Geltung. Der Klub, der dieses Jahr sein hundertjähriges Bestehen feierte, brillierte mit Toggenburger Jodellieder und Naturjodeln. Dass dabei auch der omnipräsente Willi Valotti mitsang, war ja klar, so wie er bei allen Auftritten mit auf der Bühne war. Im zweiten Teil spielten die Alderbuebe mit Walter Alder am Piano und Hackbrett, Michael Bösch, Geige, Köbi Schiess Kontrabass und Willi Valotti am Akkordeon einen bunten Melodienstrauss. Wobei vor allem der rassige Czardas mit der virtuos gespielten Geige von Michael Bösch viel Beifall fand. Der Höhepunkt des zweiten Teils war eine Hommage an Carlo Brunner. Ein Potpourri seiner schönsten Melodien wurde von den Gästen mit einer stehenden Ovation beklatscht. (…)

Toggenburger Nachrichten, 18. November 2011

Klassik mit einem Hauch Folklore

Applaus ist der Künstler Lohn. Davon gab es am Konzert zum 40-Jahr-Jubiläum des Musizierkreises See in der Klosterkirche Neu St. Johann reichlich für das Ensemble, die Solisten und den Komponisten Willi Valotti.

(…) Die „Suite für Volksmusikinstrumente und Streichorchester“ ist eine Auftragskomposition des Musizierkreises See zum 40-Jahr-Jubiläum und sie stellt klar unter Beweis, dass Klassik und Folklore absolut miteinander vereinbar sind. Auch wenn das Augenmerk mehrheitlich auf die Solisten Franziska Wigger, Heinz della Torre, Walter Alder und Willi Valotti gerichtet ist, das gesamte Streicher-Ensemble stellt sich mit Bravour der Herausforderung. Mühelos interpretieren sie die stetig auftauchenden arrhythmischen Partien und untermalen die sehr kurzen Sequenzen der Solisten ausgezeichnet. Letztgenannter Effekt lässt zwar auch den Zuhörer kaum zur Ruhe kommen, dennoch berührt Valottis Werk gesamthaft durch Harmonie und durch vielfach leise Töne.   Die Uraufführung ist der krönende Abschluss des Jubiläumskonzertes in der Klosterkirche Neu St. Johann. (…)

Südostschweiz, 05. Juli 2011

Willis Wyberkapelle sorgt für Pfiff

Im Internet präsentieren sich derzeit die Teilnehmer des Musikwettbewerbs «Pfiff 2011», um als Gewinner am Eidgenössischen Volksmusikfest in Chur aufzutreten. Ihre Lieder haben die zwölf Pfeifer mit Willis Wyberkapelle aufgenommen.

Nesslau/Chur. – Mitte Juni verschanzte sich Willis Wyberkapelle aus dem Toggenburg zusammen mit den zwölf Teilnehmern des Wettbewerbs «Pfiff 2011» für zwei Tage in einem Tonstudio im luzernischen Adligenswil.

Jeder Pfeifer musste ein rund einminütiges Lied abliefern, bei dem ihn die Musikkapelle begleitete und beriet. Mit den Aufnahmen präsentieren sich die zwölf nun beim Online-Voting im Internet, um als einer von drei Gewinnern am 10. September am Eidgenössischen

Toggenburger Tagblatt 17. Mai 2011

Auf der Bühne zu Hause

Willi Valottis Wyberkapelle bot am Freitagabend im „Löwen“ Spreitenbach in Brunnadern ein mitreissendes Konzert mit aussergewöhnlichen Interpretationen und alten Ohrwürmern.

„Brillant ist beinahe untertrieben“, war sich das Publikum am Freitag im „Löwen“ einig. Andrea Ulrich, Gabi Naef, Martina Rohrer und ihr Mentor und kollegialer Musikpartner Willi Valotti, gaben ein Konzert, das die landesüblichen Vorstellungen von Ländlermusik bei weitem übertraf. Obwohl der grössere Teil des Konzertes aus längst bekannten Kompositionen bestand, bestach die Formation mit einzigartigen Arrangements, aussergewöhnlichen Interpretationen und einer ausgeglichenen Klangqualität von teils kammermusikalischer Feinheit.

Das Repertiore umfasste alles was Schweizer Spitzenformationen zu bieten haben, nur wären viele Konzerte zu besuchen, wollte man die gleiche Wirkung nachvollziehen. Allein schon der persönliche Werdegang der drei jungen Frauen ist recht unterschiedlich (…).

Willis Wyberkapelle versteht sich aber nicht nur auf das Musikmachen, sie ist auch höchst unterhaltsam. Willi Valotti führte mit humorvollen Bemerkungen durch das Programm, gab dem Publikum genügend Zeit Unterhaltungen zu pflegen und zeigte, dass er und die drei Frauen sich auf der Bühne zu Hause fühlen. Dazu gehörte der instrumentale Wechsel, alle vier spielten verschiedene Instrumente an diesem Abend. Das einmalige Quartett konnte sich einmal mehr erst nach mehreren Zugaben verabschieden.

Zürcher Oberländer, 03. August 2010

Toggenburger Zeitung, 09. Juli 2009

Neue Luzerner Zeitung, 19. Januar 2009

Das Festival “Szenenwechsel startete Fulminant. Hervorragende Solisten begeisterten das Publikum auf teils skurrilen Instrumenten.

(Roman Kühne) Volksmusik neckt Klassik

…So bot das Eröffnungskonzert schon in der Besetzung ein Miteinander von Klassik und Volksmusik. Die Chamber Soloists Lucerne (in Steichquintett-Besetzung) trafen auf Solisten der Schweizer Volksmusikszene. Die Kompositionen stammten teilweise von den Musikern, Werke wie die “Vier rumänischen Volkstänze” von Bartok wurden speziell für diesen Anlass arrangiert.
In typischen Ländlerstücken, wie dem “Muusfalle-Schottisch”, setzte der Akkordeonist Willi Valotti seine rasenden Laufvariationen und streute immer wieder kleine Improvisationen ein, die er ansatzlos der ersten Violine oder dem Cellisten zuspielte. Ohne Bruchstellen ergänzten sich die neckische Spielweise des Volksmusikers und die runden Klänge der Klassiker…

Willi Valotti achtet beim Jodeln auf Reinheit

Am kommenden Wochenende findet in Luzern das Eidgenössische Jodlerfest statt.

Es ist die Atmosphäre. Immer wieder. Und schon seit langem. Willi Valotti war 1981 zum ersten Mal am Eidgenössischen Jodlerfest, damals noch als Handorgel-Begleiter. Seither hat er kein Eidgenössisches ausgelassen. Willi Valotti ist nicht irgendjemand. Sondern eine der wichtigsten Figuren der Schweizer Folklore. Seit Jahren juriert er an den regionalen und eidgenössischen Jodlerfesten die Wettvorträge. Sein Fachgebiet als Juror sind Harmonie und Reinheit. Er will mit seinen Wertungen vor allem die Freunde am Wettjodeln erhalten und einen Anstoss zur Verbesserung geben. Willi Valotti steht für die Lebendigkeit und Spannweite des Jodels. Der Jodlerklub Männertreu, den er seit 1973 dirigiert, ist ein ganz der Tradition verpflichteter Klangkörper. Das ist der eine Valotti. Der andere ist der Komponist. Der schlägt schon mal Töne an, die nicht gerade wie eine Praliné auf der Zunge zergehen. Das brachte ihm zu Beginn seiner Komponistentätigkeit viel Kritik ein. Mittlerweile ist die Kritik verstummt. Viele Solojodler und Jodelduette wählen an grossen Festen gezielt seine Werke, weil sie damit ihr hohes Können unter Beweis stellen können. Dass auch in seinen Liedern die Bergwelt, die Liebe, die Jahreszeiten besungen werden, hält der Toggenbuger für legitim. “Man mag abschätzig von ‘heiler Welt’ reden. Aber es gibt sie noch, zumindest in den Bergen, und sie ist für ein Jodellied absolut passend. Und der Jutz ist etwas vom Ureigendsten, das wir in der Schweiz noch haben. Er ist gegend-bezogen, wie ein Dialekt und bildet in seiner Tonfolge häufig die Topografie seiner Herkunftsregion ab.”

Ein besserer Botschafter für das Jodellied und den Jutz als Willi Valotti ist schwer vorstellbar.

Sonntagszeitung, 29. Juni 2008

Neue Urner Zeitung, 20. Oktober 2007

Akkordeonmeister Willi Valotti gibt nächstes Wochenende einen Meisterkurs für Talente. Vom “Beizenkonzert” profitiert auch die Bevölkerung.
red. Lehrgang mit prominentem Dozent: Am kommenden Wochenende, 27. Und 28. Oktober, führt das Haus der Volksmusik einen Meisterkurs im Akkordeonspiel durch. Als Lehrer konnte kein geringerer als Volksmusikvirtuose Willi Valotti gewonnen werden. Zum Abschluss dieses Kurses wird “Beizenmusik” im Restaurant Linde in Flüelen gespielt.
Virtuose spielt für alle auf
Da in der Volksmusik die Weiterbildung je länger je mehr zum Thema wird, hat sich das Haus der Volksmusik entschieden, diverse Meisterkurse durchzuführen. Zum Beginn konnte man Willi Valotti als Dozent gewinnen: Ihn einem Volksmusikfreund vorzustellen, wäre als ob man Bruder Klaus das Beten beibringen wollte. Spätestens nachdem der Nesslauer Akkordeonist bei der Kapelle Heirassa die Nachfolge von Walter Grob angetreten hatte, wurde er mit seiner Eleganz und Virtuosität gewissermassen zur Messlatte für das Akkordeonspiel in der Schweizer Volksmusik…

Toggenburger Tagblatt 26. Juni 2007

Der Toggenburger, 20. Oktober 2003

Grosse Ehre für den Toggenburger Musiker Willi Valotti. Ihm wurde am Samstag der “Goldene Violinschlüssel” übergeben, die Auszeichnung, die als “Oscar der Volksmusik” gilt.

(Elisabeth Schmucki) Am Samstagnachmittag wurden im Büelensaal in Nesslau die Festlichkeiten eröffnet. Der offizielle Teil beginnt im Foyer mit einem Apéro für die geladenen Gäste. Willi Valotti findet sich inmitten vieler bekannter Gesichter, Freunden, Bekannten, Trachtenleuten, viel Prominenz aus der Volksmusikszene, aus Politik, Wirtschaft und Sport.
… trat Regierungsrätin Karin Keller-Sutter ans Mikrofon, um die Grussworte der St. Galler Regierung zu überbringen. Mit ihren Glückwünschen verbindet sich der Stolz, dass der “Oscar der Volksmusik” mit Willi Valotti nicht nur in den Kanton St. Gallen, sondern ins Toggenburg geht, ist doch die klingende Folklore ein wichtiger Bestandteil der Toggenburger Tradition.
In der Gegenüberstellung mit einer “pseudo-ethno-Tendenz” vermischt in einem vom Kommerz gesteuerten, globalisierten “Ethno-Eintopf”, so die Rednerin, zeige sich deutlich die Einzigartigkeit der Volksmusik, die tief in der Schweizer Tradition und Kultur verwurzelt ist. Eine Musik, die den Menschen auf ihrem Lebensweg Konstanz und Halt geben kann, in seiner eigenen Herkunft, seinen Wurzeln näher bringt. Eine Musik, die das Gefühl von heimatlicher Geborgenheit, Identität und Zugehörigkeit zu einer Region vermittelt. “Einer, der diese Werte vertritt und sich selbst treu geblieben ist, ist Willi Valotti.” In seiner kompositorischen Eigenwilligkeit sieht Karin Keller-Sutter den typischen Botschafter des Toggenburgs, mit dem er die Region weit über die Grenzen hinaus bekannt macht. “Seine Musik weckt Emotionen und Bilder, die mit tausenden von Hochglanzprospekten nicht aufzuwiegen sind.”…

Blick 8. Oktober 2003

” Der Neutöner der Volksmusik” (Zitat Blick)
Willi Valotti ist als Akkordeonist ein absoluter Virtuose und als Komponist ein wichtiger Wegbreiterer für andere Töne in der Schweizer Volksmusik. ….
….. Bei aller Liebe zu Experimenten steht bei Valotti aber stets der Respekt vor der Tradition an vorderster Stelle. ” Spiele ich ein älteres Werk, so bemühe ich mich um Werktreue.”
Valottis Einsatz um die neue Volksmusik trägt allmählich Früchte; Immer mehr Musikanten schaffen die spannende Fusion zwischen Jazz und Volksmusik. Immer mehr klassisch ausgebildete Instrumentalisten wenden sich der Volksmusik zu. Die Szene ist in Bewegung. Nicht zuletzt wegen Willi Valotti, der eben den “Goldenen Violinschlüssel” erhalten hat, den Oskar der Volksmusik

Toggenburger Nachrichten, 17. Juni 2002

Zum zweiten Mal konzertierte das Toggenburger Orchester auf dem Säntis, diesmal mit der Uraufführung einer Auftragskomposition. Das “Säntis-Konzert” für Akkordeon und Orchester von Willi Valotti zeigte mit vertrauten Mitteln neue Aspekte auf.
(Felix Bischof) …Das populäre Laienorchester mit seinem Dirigenten Ernst Hüberli wartete mit einem verheissungsvollen Programm auf, in dessen Zentrum die Uraufführung des “Säntis-Konzerts” von Willi Valotti stand…
In drei grossformatigen Sätzen präsentierte sich eine melodiöse, gut verfolgbare Musik, die stilistisch auf Erfahrungswerten verschiedener Musiksparten des 20. Jahrhunderts beruhte. Vielsagende, kadenzartige Improvisationen von Willi Valotti in unsagbarer musikalischer und technischer Virtuosität ausgeführt, verbannten die dreiteiligen Formen des ersten und dritten Satzes mit den Titeln “Aufstieg” und “Talfahrt”. Feine Motive aus der Volksmusik des Alpsteingebietes äusserten sich kurzzeitig in Mitten fremdartiger Kulturen und bewirkten Gefühle von Vertrautheit. Dazwischen eine ruhige und liebliche Walzermelodie, “Ausblick”, leicht schräg und skurril in quirligen Variationen setzte Valotti seinem Werk einen wirkungsvollen Schlusspunkt. Mit diesem Werk hat Willi Valotti nebst seiner künstlerischen Leistung wichtige ideologische Arbeit geleistet. Er bewies dass das Akkordeon zur Umsetzung von Kunstmusik geeignet ist.

Südostschweiz, Montag, 06. November 2000

Ein “volkstümliches” Spektakel, Swiss Ladys, begleitet von der Trigger Band und Willi Valotti begeisterten
(…) Eine exquisite musikalische Bereicherung des Programms stellte natürlich Willi Valotti, der Jimi Hendrix des Akkordeons, wie er an diesem Abend tituliert wurde, dar. Mit seinen virtuosen Soli und seiner gekonnten Akkordeonbegleitung setzte er dem gelungenen Abend weitere Glanzlichter auf.

Aussagen von Walter Grob und Carlo Brunner anlässlich der CD-Taufe “Valotti99″
“Willi Valotti ist wohl einer der vielseitigsten Musikanten”, hält Walter Grob fest, “er spielt nicht nur; er macht Musik! (…) Ich verdanke Willi Valotti sehr viel, denn er interpretiert meine Kompositionen in meinem Sinn und Geist und darum leben sie auch weiter. Kurz gesagt: Ich verehre Willi Valotti und sein Können!”
Produzent Carlo Brunner: ” Für mich ist Willi Valotti ganz einfach ‘de Grööscht’; die wohl schillernste Figur auf dem Akkordeon in der aktuellen Schweizer Volksmusikszene. Willi macht aus jedem mittelmässigen Titel ein Konzertstück!

Der Toggenburger, Montag, 21. Februar 2000
Und der Preis geht an… Willi Valotti
Voller Spannung waren aller Augen auf das Verleihungspodium gerichtet. Peter Zinsli präsentierte die nominierten Formationen der Sparte Volksmusik für den “Prix Walo”. “Und der Preis der Sparte Volksmusik geht an… Willi Valotti!” Unter tosendem Applaus wurde Willi Valotti zur Bühne gebeten. Ein strahlender Toggenburger stand vor der ganzen Schweizer Show-Prominenz. Valotti bedankte sich mit den Worten: “Es freut mich ganz besonders, dass die Volksmusik in der Show-Szene überhaupt einen Platz hat.”

MHZ March-Höfe, Montag 31. Januar 2000
Stargast Willi Valotti am Jubiläumskonzert der MS Freienbach
Die Musikschule Freienbach brilliert mit 25jährigem Bestehen. Am Samstagabend spielte die “Trigger Concert Big Band” zusammen mit Willli Valloti, Peter Baumann und Vera Landtwing als Special Guests zum Jubiläum auf.

Die einfache Visitenkarte von Willi Valotti, Akkordeonist, Nesslau, verrät keine Starallüren. Trotzdem ist er ein Star, der dieses Jahr für den (längst verdienten) Prix-Walo nominiert ist. Seit vielen Jahren kann man Willi Valotti als den führenden Akkordeonist in der Schweiz bezeichnen. Sein vielseitiges Können auf dem Akkordeon brachte ihm am Samstag in der Kanti Pfäffikon vor einem kleinen Publikum viel Bewunderung (…)

Schweizer Illustrierte Nr. 1, 03. Januar 2000
CD-Vorstellung “Valotti 2000″
Ein wahrer Hexenmeister ist er, dieser Willi Valotti. Mal erinnert er sich mit dem Hackbrett der Alderbuebe an magyarische Wurzeln, mal “schrammelt” er mit ihnen. Oder er holt sich für ein wenig Tangoseligkeit den Geiger Michael Bösch in sein Trio. Dazwischen geht es mit der Kapelle Syfrig-Valotti immer wieder urchig zu. Neben seinem virtuosen Beherrschen der traditionellen Volksmusik wollte der Spitzenakkordeonist für einmal auch seine weiteren Fähigkeiten beweisen. Dies ist ihm – auch dank des Könnens seiner Mitmusikanten – bestens gelungen. Elisabeth Schnell

Brägfrüehlig (Off. Organ der Eidgen. Jodler-Dirigenten-Vereinigung), Dez. 1999
Willi Valotti und seine Musik: Konzert in Benken
(…) Dass Willi Valotti ein ganz grosser Künstler ist, wurde allen Zuhörern bewusst. Seine enorme Vielseitigkeit und Musikalität wurde für alle zum einmaligen Erlebnis. Es ist klar, dass sich nicht alle Leute mit seinen neuen Wegen anfreunden können, wie er zum Beispiel Motive aus dem Muotathal zu einem Jutz zusammen fügt oder wie er mit den Melodien aus dem Appenzellerland ein “modernes Zäuerli” zusammen setzt.

Der Toggenburger, Montag, 23. August 1999
Lebende Legende der Volksmusik
Am Samstag wurde “Hopp de Bäse” zu Ehren von Willi Valotti direkt aus Sidwald gesendet.
Ein Botschafter für das Toggenburg, ein unglaublicher Virtuose, Kenner seines Faches, heimatverbundener Gefühlsmensch, ideenreicher Komponist, witziger Unterhalter oder einfach ein Mann und Nachbar, der fünfzig Jahre alt wurde.
“Willi Valotti hat diese Sendung zu seinem Geburtstag verdient, da er einer der innovativsten und ideenreichsten Musikanten der Schweizer Volksmusik ist. ” Kurt Zurfluh, Moderator

Schwyzer Zeitung, Dienstag, 02. Oktober 1979
Kapelle Heirassa spielt zum letzten Mal an der Steiner Chilbi
Nach bald 20jährigem Bestehen will sich die Ländlerkapelle “Heirassa” auflösen. Der im Dezember 70 Jahre alt werdende Kaspar Muther möchte sich vom öffentlichen Musizieren zurückziehen. Die jetzige Formation besteht seit genau 10 Jahren. An der Steiner Chilbi 1969 trat der Akkordeonist Willi Valotti erstmals öffentlich mit dieser Kapelle auf. Das Rössli in Steinen war bis auf den hintersten und letzten Platz besetzt. Aus Nah und Fern waren Leute gekommen, welche die Ländlerkapelle, die in den letzten 20 Jahren Ländlermusik-Geschichte geschrieben hat, noch einmal hören wollten (…)

Toggenburger Nachrichten, September 1979